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Besenginster
 Bild-Quelle: Kremer, Bruno P.; Institut für Biologie und ihre Didaktik; Universität zu Köln; 1995-1997 |
- Name:
- Besenginster
- Botanischer Name:
- Cytisus scoparius LINNÉ
- Umgangssprachlicher Name:
- Besenginster
- Sonstige, umgangssprachliche Namen:
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- Beschreibung:
- Der gemeine Besenginster gehört zu den Schmetterlingsblütengewächsen. Seine Blätter sind dreizählig gefingert, wobei die obersten ungeteilt sind. Die Blüten stehen einzeln oder zu zweit. Sie sind blattachselständig, goldgelb und werden 2 bis 2,5 cm lang. Die aufrechten Stengel sind wie die Äste kantig-gefurcht. Die Blätter sind weichhaarig.
- Vorkommen:
- Herkunft: Mittel- und Süd-Europa, auch Süd-Afrika, USA
- Wirkung:
- Die biogenen Amine wirken sympathomimetisch und blutdrucksteigernd. Spartein dämpft die gesteigerte Reiz- und Erregbarkeit im Reizleitungssystem und verbessert den venösen Rückfluß.
- Nebenwirkung:
- Nicht bekannt.
- Anwendung:
Anwendungsgebiete:
- Funktionelle Herz- und Kreislaufbeschwerden.
- Dosierung und Art der Anwendung:
- Dosierung: Soweit nicht anders verordnet:
Tagesdosis: wäßrig-äthanolische Auszüge entsprechend 1 - 1,5 g Droge.
Art der Anwendung: Wäßrig äthanolische Auszüge zum Einnehmen.
- Besondere Hinweise:
- Wechselwirkung mit anderen Mitteln: Die Verabreichung der Droge kann aufgrund ihres Tyramingehalts bei gleichzeitiger Behandlung mit MOA-Hemmstoffen zu einer Blutdruckkrise führen.
- Wirkstoff/Droge:
- Besenginsterkraut, bestehend aus den oberirdischen Teilen von Cytisus scoparius (LINNÉ) LINK, sowie dessen Zubereitungen enthalten höchstens 1mg/ml Spartein.
- Literatur:
- Bundesanzeiger
- Braun, Frohne "Heilpflanzenlexikon", 6.Auflage ; Gustav Fischer Verlag
- Deutschmann F, Hohmann B, u.a. "Pharmazeutische Biologie", 3. Aufl.; Gustav Fischer Verlag Stuttgart 1992
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