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Hohlzahn (Saat-)
 Bild-Quelle: Adolphi, Klaus; Institut für Biologie und ihre Didaktik; Universität zu Köln |
- Name:
- Hohlzahn (Saat-)
- Botanischer Name:
- Galeopsis segetum NECK.
- Umgangssprachlicher Name:
- Saat-Hohlzahn
- Sonstige, umgangssprachliche Namen:
- Galeopsis ochroleuca LAMARCK
- Beschreibung:
- Der Gelbe Hohlzahn ist eine 30 cm hohe verzweigte flaum- und drüsenartige Pflanze. Die Stengel sind an den Knoten nicht verdickt. Die Blätter sind kreuzgegenständig, gestielt, lanzettlich bis eiförmig, am Rand stumpfgezähnt und am Grund keilförmig verschmälert. Die Blüten sind zu 4-8 gedrängt in 1-4 übereinanderstehende Scheinquirlen. Die Blütenzeit ist von Juli bis September. Zu finden ist der Hohlzahn in Gebüschen, an Wegrändern, Steinbrüchen auf Äckern. Allerdings nur auf kalkarmen Böden.
- Vorkommen:
- Mittel- und Südeuropa
- Wirkung:
- Die Droge wirkt adstringierend (zusammenziehend).
- Nebenwirkung:
- Es sind keine Nebenwirkungen bekannt.
- Anwendung:
Anwendungsgebiete:
- Leichte Katarrhe der Luftwege.
- Dosierung und Art der Anwendung:
- Dosierung: Soweit nicht anders verordnet: Mittlere Tagesdosis: 6 g Droge, Zubereitungen entsprechend.
Art der Anwendung: Zerkleinerte Droge für Aufgüsse, sowie andere galenische Zubereitungen zum Einnehmen.
- Besondere Hinweise:
- Keine
- Wirkstoff/Droge:
- Hohlzahnkraut, bestehend aus den zur Blütezeit gesammelten, getrockneten oberirdischen Teilen von Galeopsis segetum NECKER (synonym Galeopsis ochroleuca LAMARCK) sowie dessen Zubereitungen in wirksamer Dosierung. Die Droge enthält Gerbstoffe und Saponine.
- Literatur:
- Bundesanzeiger
- Braun, Frohne "Heilpflanzenlexikon", 6. Auflage ; Gustav Fischer Verlag
- Podlech, Dieter "GU Naturführer Heilpflanzen", 3.Aufl., Gräfe u. Unzer GmbH München 1991
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