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Koriander

Koriander
Bild-Quelle: Kruedener, Stephanie u. a.: Arzneipflanzen altbekannt und neu entdeckt. Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem, 1993

Weitere Fotos

 

Name:
Koriander
Botanischer Name:
Coriandrum sativum LINNÉ
Umgangssprachlicher Name:
Koriander
Sonstige, umgangssprachliche Namen:
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Beschreibung:
Diese zur Familie der Doldenblütengewächse zählende einjährige, bis zu 2 m hohe, kahle Pflanze besitzt einen aufrechten, relativ festen, stielrunden, feingerillten, oberwärts verzweigten Stengel. Die grundständigen Blätter sind hellgrün, gestielt, ungeteilt bis dreilappig und gekerbt bis gezähnt. Die mittelständigen Blätter sind ein- bis zweifachgefiedert, mit eiförmigen fiederspaltigen Abschnitten 1. Ordnung. Die auf den länglichen Scheiden sitzenden oberen Blätter sind zwei- bis dreifach gefiedert und haben linealische bis fädliche, ganzrandige Endabschnitte. Die zahlreich in drei- bis fünfstrahligen, 2 bis 3 cm breiten, flachen Doppeldolden stehenden Blüten sind weiß bis hellrosa. Die Blüte besitzt fünf lanzettliche Kelchzähne. Hüllblätter sind nicht vorhanden, die drei Hüllchenblätter sind sehr schmal, einseitswendig und laufen in eine Haarspitze aus. Die kugelige Frucht ist 2 bis 5 mm dick und hellbraun. Die frische Pflanze riecht unangenehm.
Blütezeit: Juni bis August

Vorkommen:
Herkunft: Östliches Mittelmeer, Südeuropa.
Standort: Nördlich der Alpen nur als Kulturpflanze.

Wirkung:
Die Droge wirkt karminativ (gegen Blähungen wirkend), leicht spasmolytisch (krampflösend) und als Stomachikum anregend auf die Magensaftsekretion.

Nebenwirkung:
Keine bekannt.

Anwendung:
Anwendungsgebiete:
Dyspeptische (Verdauungs-) Beschwerden, Appetitlosigkeit.
Dosierung und Art der Anwendung:
Dosierung: Soweit nicht anders verordnet: Mittlere Tagesdosis: 3 g Droge; Zubereitungen entsprechend.
Art der Anwendung: Zerquetschte und pulverisierte Droge sowie andere galenische Zubereitungen zum Einnehmen.

Besondere Hinweise:
Keine

Wirkstoff/Droge:
Koriander, bestehend aus den reifen, getrockneten, kugeligen Früchten von Coriandrum sativum LINNÉ var. vulgare (Synonym: var. macrocarpum) ALEFELD und/oder Coriandrum sativum LINNÉ var. microcarpum DE CANDOLLE, sowie deren Zubereitungen in wirksamer Dosierung.
Die Droge enthält mindestens 0,5 % (V/m) ätherisches Öl.

Literatur:
  • Bundesanzeiger
  • Braun, Frohne "Heilpflanzenlexikon", 6. Auflage ; Gustav Fischer Verlag
  • Kremer, B. P., " Welche Heilpflanze ist das?", Kosmos Naturführer
  • Bad Heilbrunner Fastentee

    Präparate:
  • Bad Heilbrunner Fastentee
  • Gastricard N Tabletten (nicht Tropfen)
  • Gastrol S Tropfen

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