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Schleierkraut
 Bild-Quelle: Adolphi, Klaus; Institut für Biologie und ihre Didaktik; Universität zu Köln |
- Name:
- Schleierkraut
- Botanischer Name:
- Gypsophila paniculata LINNÉ
- Umgangssprachlicher Name:
- Gipskraut
- Sonstige, umgangssprachliche Namen:
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- Beschreibung:
- Das Schleierkraut hat eine Höhe von 40 - 100 cm. Der Stengel ist vom Grund an spreizend-ästig. Der Blütenstand ist locker, kahl, ausgebreitet und höchstens unten behaart. Die Blätter sind mehr oder weniger lanzettlich und graugrün. Die Kronblätter sind eiförmig und weiß und länger als die breit randhäutigen, abgerundeten kurzen Kelchzipfel.
- Vorkommen:
- Herkunft: Osteuropa, Kaukasus, Westsibirien
- Wirkung:
- Die Droge wirkt schleimhautreizend und in hoher Dosierung zelltoxisch (giftig auf die Zelle).
- Nebenwirkung:
- Keine
- Anwendung:
Anwendungsgebiete:
- Katarrhe der oberen Luftwege.
- Dosierung und Art der Anwendung:
- Dosierung: Soweit nicht anders verordnet 30 bis 150 mg Droge, 3 bis 15 mg Gypsophila-Saponin als Tagesdosis; Zubereitungen entsprechend.
Art der Anwendung: Zerkleinerte Droge für Teeaufgüsse. Gypsophila-Saponin; Zubereitungen entsprechend.
- Besondere Hinweise:
- In seltenen Fällen können Magenschleimhautreizungen auftreten.
- Wirkstoff/Droge:
- Weiße Seifenwurzel, bestehend aus den getrockneten, unterirdischen Teilen von Gypsophila-Arten, speziell von Gypsophila paniculata LINNÉ sowie deren Zubereitungen in wirksamer Dosierung.
Die Droge enthält Saponine.
- Literatur:
- Bundesanzeiger
- Gaucke, August "Illustrierte Flora", 23.Aufl., Paul Parey Verlag Berlin/Hamburg 1972
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