Was ist und wie kommt es zu Eisenmangel?
Zu einem Eisenmangel kommt es, wenn eine ungenügende Eisenzufuhr besteht oder es zu Eisenverlusten kommt. Besteht eine ungenügende Eisenzufuhr, so werden die Eisenspeicher nicht mehr ausreichend aufgefüllt. Eisenverluste entstehen, wenn durch eine ungenügende Zufuhr die Eisenspeicher abgebaut werden oder es zu größeren Blutverlusten kommt.
Eine ungenügende Eisenzufuhr zeichnet sich oft durch eine Aufnahmestörung im Darm aus. Gründe dafür können chronische Erkrankungen oder Infektionen sein. Des Weiteren kann die Ernährung der Grund für eine ungenügende Eisenzufuhr sein. Daher ist eine abwechslungsreiche Kost, siehe Kapitel „ Eisenzufuhr & eisenhaltige Lebensmittel“, von großer Bedeutung, denn ist diese gewährleistet, bekommt ein gesunder Mensch in der Regel genügend Eisen durch die Nahrung geliefert.
Eine weitere Gefahr für eine ungenügende Eisenzufuhr kann bei Vegetariern bestehen, weil Eisen aus pflanzlichen Quellen schlechter resorbiert wird. Auch bei einer Diät besteht diese Gefahr. Zu einer weiteren Risikogruppe gehören Säuglinge und Kleinkinder, weil die Nahrung meist nur aus Milch und Kohlenhydraten besteht.
Zu Eisenverlusten kommt es meist durch Blutverluste. Beispiele für Blutverluste sind unter anderem:
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- chronische Blutungen im Magen-Darm-Trakt (z.B. Geschwüre oder Tumore)
- starke Menstruationsblutungen
- Blutungen von Hämorrhoiden
- Alkoholabusus (Alkoholmissbrauch)
- Blutspenden
- Unfälle oder Operationen
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Was sind Symptome von Eisenmangel?
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