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Kardamom

Kardamom

Name:
Kardamom
Botanischer Name:
Elettaria cardamómum
Englischer Name:
Cardamom

Familie:
Ingwergewächse (Zingiberaceae)

Herkunft:
Südindien und Sri - Lanka

Hauptanbauländer:
Tansania, Vietnam und Guatemala

Heilwirkung:
Wirkt cholagog (galletreibend), virostatisch (Vermehrung von Vieren hemmend), karminativ (Blähungen hemmend) und anregend auf die Magensaftsekretion

Verwendeter Teil der Pflanze:
Die Kapseln mit den enthaltenden Samen

Inhaltsstoffe:
Ätherisches und Fettes Öl, Kohlenhydrate, Gummi, Mangan, Eisen

Herkunft des Pflanzennamens:
Elettária <Malabar-, Ceylonkardamome>: nach Wi. 317 < eletarri, dem VN. dieser Gatt. in einer Drawidasprache der Malabarküste, wo E. cardamomum auch vorkommt
(Aus: Genaust, 2005, S. 226)
cardamómum (Elettaria) <Malabarkardamome>: lat. cardamomum <Kardamom> (Plin. 12,50), < gr. kardámomon <ds.> (Theophr.), das unter Anlehnung an ámomon <eine nach antiker Kenntnis in Indien, Medien und Armenien heimische Gewürzpfl., die einen kostbaren Balsam lieferte> (Theophr., Diosk.), s. Amomum, vielleicht auch parallel zu gr. kinnámomon <Zimt>, s. Cinnamomum, aus einer nicht sicher identifizierten indischen Quelle abgeleitet ist; kaum aus aind. kárdamah <Schmutz, Schlamm, Dünger; auch Name einer nicht näher bekannten Pfl.>, sondern wahrscheinlicher wegen der in Südindien üblichen Verwendung der scharf schmeckenden Samen und des hell gelben Kardamomenöls zu Curry < Tamil kari <Soße, Tunke>. - Abzulehnende Deutungen bei Wi. 156 (zu gr. kardía <Herz>, weil das Gewürz herzstärkende Wirkung haben soll) und Frisk l,786 f. (Haplologie aus *kardamámomon, zu gr. kárdamon <Garten-Kresse>
(Aus: Genaust, 2005, S. 127)

Literatur:
  • Genaust, H. (2005). Etymologisches Wörterbuch der Botanischen Pflanzennamen. 3. Auflage. Birkhäuser Verlag, Basel, Schweiz
  • Internet:
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Kardamom
  • Weiterführende Literatur:
  • Asi, H. (1988): Gewürze als Arzneimittel
  • Dressendörfer, W. (2003): Blüten, Kräuter und Essenzen. – Thorbecke. Ostfildern
  • Glatzl, H. (1968): Die Gewürze. Ihre Wirkungen auf den gesunden und kranken Menschen
  • Richardson, Mervyn [Hrsg.]; Gangolli, Sharat [Hrsg.]. The Dictionary of Substances and their effects. - Royal Society of Chemistry. Cambridge
  • Zeitschrift für Arznei- und Gewürzpflanzen. – Agrimedia. Bergen, Dumme

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