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Knoblauch
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- Name:
- Knoblauch
- Botanischer Name:
- Allium sativum
- Englischer Name:
- Garlic
- Familie:
- Zwiebelgewächse (Alliaceae)
- Herkunft:
- Nordafrika, Vorderasien, Südeuropa
- Hauptanbauländer:
- Verbreitet auf dem ganzen Globus. Wichtigsten Anbaugebiete sind aber USA,
Spanien, Ägypten, Frankreich und Italien.
- Heilwirkung:
- Wirkt antibakteriell, antimykotisch und lipidsenkend (fettgehaltsenkend).
Außerdem wird eine Hemmung der Thrombozytenaggregation, eine Verlängerung
der Blutgerinnungszeit und eine Steigerung der fibrinolytischen (Fibringerinnsel
lösend) Aktivität bewirkt. Knoblauch verlangsamt zudem den Alterungsprozess.
- Verwendeter Teil der Pflanze:
- Knollen
- Inhaltsstoffe:
- Schwefelverbindungen, (Steroide, Triterpenoide, Phenolderivate, Fructane,
Lektine), Alliin, Vitamine
- Allgemeine Infos:
- Die Wirksamkeit von Knoblauchzehen kann durch Einlegen in Öl oder durch
frische Anwendung erhalten werden. Durch regelmäßige Anwendung entsteht
jedoch starker Mundgeruch und nach Knoblauch riechender Schweiß.
- Herkunft des Pflanzennamens:
- Allium <Lauch, Knoblauch>: lat. allium, älter alium, aleum
<Knoblauch> (seit Plaut.), ursprüngl. in Rom und im übrigen Italien
(vor allem in Lukanien als Bestandteil der Knoblauchwurst) wie im Orient beliebtes
Würz- und Nahrungsmittel, aber schon im l. Jh. v. Chr. von kultivierten Römern
verabscheut (vgl. Hör. epod. 3; Ziegler 3,517) und von Märe Aurel im
2. Jh. n. Chr. sogar zum Anlaß judenfeindlicher Äußerungen genommen
(Zitat bei Hehn 196). Die Etym. ist jedoch ungeklärt (Walde-Hofm. 1,30);
am ehesten erscheint Entlehnung aus einer Sprache Süditaliens: Plautus stammte
aus Messapien und beherrschte noch die dortige idg. Sprache, von der jedoch nur
geringe Spuren erhalten sind
(Aus: Genaust, 2005, S. 51)
satívus (Allium, Avena, Camelina, Cannabis, Castanea usw.) <Saat->:
lat. sativus <gesät, angepflanzt>, sativa (Plur.) <angebaute Kulturpflanzen>
(Plin. 19,185), Ableitung von satus <gesät>) (Part. zu serere <säen>,
verwandt mit dt. säen, Saat, Same); durchweg bezogen auf solche Arten, die
schon sehr früh in Kultur genommen wurden (darunter auch Camelina, s. Lex.
Biol. 5,229)
(Aus: Genaust, 2005, S. 561)
- PubMed:
-
Abstrakt
- Knoblauch
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Abstrakt
- Knoblauch
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Abstrakt
- Knoblauch
- Literatur:
-
- Vermeulen, N. (o. A.) Kräuter Enzyklopädie (S. 229). Nebel Verlag
GmbH, Eggolsheim
-
- Genaust, H. (2005). Etymologisches Wörterbuch der Botanischen Pflanzennamen.
3. Auflage. Birkhäuser Verlag, Basel, Schweiz
- Internet:
-
http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/Alli_sat.html
-
http://www.mediatime.ch/gemuese/knoblau.htm
-
http://www.heilkraeuter.de/lexikon/knoblauch.htm
- Weiterführende Literatur:
-
- Asi, H. (1988): Gewürze als Arzneimittel
-
- Dressendörfer, W. (2003): Blüten, Kräuter und Essenzen. –
Thorbecke. Ostfildern
-
- Glatzl, H. (1968): Die Gewürze. Ihre Wirkungen auf den gesunden und kranken
Menschen
-
- Richardson, Mervyn [Hrsg.]; Gangolli, Sharat [Hrsg.]. The Dictionary of Substances
and their effects. - Royal Society of Chemistry. Cambridge
-
- Zeitschrift für Arznei- und Gewürzpflanzen. – Agrimedia. Bergen,
Dumme
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