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Koriander

Koriander

Koriander

Koriander

Name:
Koriander
Botanischer Name:
Coriandrum sativum
Englischer Name:
Coriander

Familie:
Doldenblütler (Apiaceae)

Herkunft:
Kleinasien

Hauptanbauländer:
Vorwiegend Balkanländer

Heilwirkung:
Wirkt karminativ (gegen Blähungen wirkend), leicht spasmolytisch (krampflösend) und als Stomachikum anregend auf die Magensaftsekretion. Außerdem wirkt es bei Rheuma und Hämorrhoiden.

Verwendeter Teil der Pflanze:
Kraut und Früchte

Inhaltsstoffe:
Ätherisches und Fettes Öl, Proteine, Stärke, Zucker, Pentosane, Gerbstoffe, Vitamin C, Spuren organischer Säuren, Flavonoide, Furanoiso, Cumarine: Umbelliferon, Scopoletin, Coriandrindiol

Allgemeine Infos:
Die Pflanze enthält Stoffe, welche desinfizierend wirken und genutzt werden können um Lebensmittel haltbarer zu machen. In der Industrie findet der Koriander Verwendung in Cremes, Seifen und Duftbeuteln. In der Küche kann er zum Würzen von Likören oder beim Backen eingesetzt werden.

Herkunft des Pflanzennamens:
Coriándrum <Koriander>: lat. coriandrum <Koriander> (Plaut. Pseud. 814, Varro lat. 5,103 usw.) < gr. koríandron <ds.> (Gloss.), älter koríannon <ds.> (Anakr.; Aristoph. equ. 674; Theophr.), schon in myken. Texten erwähnter Pfl.Name, nach Frisk l,922 «unerklärtes Mit-telmeerwort», aber sicher doch wegen des wanzenartigen Geruchs (Strömberg 61) zu gr. kóris <Wanze> zu stellen; vgl. gr. káron <Kümmel> neben kár <Laus> und dt. Wanzenkraut. - Falsche Deutungen bei Wi. 227, A. Seybold 1,134. - S. auch Coris
(Aus: Genaust, 2005, S. 177)
satívus (Allium, Avena, Camelina, Cannabis, Castanea usw.) <Saat->: lat. sativus <gesät, angepflanzt>, sativa (Plur.) <angebaute Kulturpflanzen> (Plin. 19,185), Ableitung von satus <gesät>) (Part. zu serere <säen>, verwandt mit dt. säen, Saat, Same); durchweg bezogen auf solche Arten, die schon sehr früh in Kultur genommen wurden (darunter auch Camelina, s. Lex. Biol. 5,229)
(Aus: Genaust, 2005, S. 561)

Literatur:
  • Vermeulen, N. (o. A.) Kräuter Enzyklopädie (S. 229). Nebel Verlag GmbH, Eggolsheim
  • Genaust, H. (2005). Etymologisches Wörterbuch der Botanischen Pflanzennamen. 3. Auflage. Birkhäuser Verlag, Basel, Schweiz
  • Internet:
  • http://www.obst-gemuese.at/product/pages/koriander
  • http://www.gesundheit.de/
  • Weiterführende Literatur:
  • Asi, H. (1988): Gewürze als Arzneimittel
  • Dressendörfer, W. (2003): Blüten, Kräuter und Essenzen. – Thorbecke. Ostfildern
  • Glatzl, H. (1968): Die Gewürze. Ihre Wirkungen auf den gesunden und kranken Menschen
  • Richardson, Mervyn [Hrsg.]; Gangolli, Sharat [Hrsg.]. The Dictionary of Substances and their effects. - Royal Society of Chemistry. Cambridge
  • Zeitschrift für Arznei- und Gewürzpflanzen. – Agrimedia. Bergen, Dumme

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