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Lorbeer
- Name:
- Lorbeer
- Botanischer Name:
- Laurus nobilis
- Englischer Name:
- (Sweet) laurel
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- Familie:
- Lauraceae (Lorbeergewächse)
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- Herkunft:
- Mittelmeergebiet, Algerien, Lybien, Marokko, Tunesien, Zypern, Israel,
Libanon, Syrien, Türkei, Albanien, ehemaliges Jugoslawien, Griechenland,
Italien und Frankreich
- Hauptanbauländer:
- Italien, Griechenland, Türkei und Syrien
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- Heilwirkung:
- Wirkt als Aufguss harntreibend und hilft bei Rheumaleiden
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- Verwendeter Teil der Pflanze:
- Blätter
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- Inhaltsstoffe:
- Flavonoide, Tannine und Alkaloide, Ätherisches Öl nur in Spuren
- Allgemeine Infos:
- Lorbeer wird heutzutage als Siegessymbol, Küchenkraut und Heilpflanze
angesehen. Neben den Blättern enthalten auch die Beeren des Strauches gut
duftende ätherische Öle.
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- Herkunft des Pflanzennamens:
- Laurus <Lorbeerbaum>: lat. laurus <Lorbeerbaum; Lorbeerzweig,
-kranz> (Catull. 64,289; Hor. carm. 2,7,19 u. ö.; Verg. ecl. 2,54 u. ö.;
georg. 2,18 u. ö.; Plin. 12,98; 15,113 ff. usw.), dem Apollon von Delphi
geweihte Pfl., Siegeszeichen der Triumphatoren, seit Hor. (carm. 3,30,15 f.) auch
der Dichterfürsten (vgl. Hehn 223-30; Ziegler 3,736 f.); der Name hängt
- mit auch sonst beobachtetem Wechsel des Anlautes von /d/ zu /l/ (s. Larix) -
mit gr. dáphne <Lorbeerbaum> (s. Daphne) bzw. dessen Nebenformen,
vor allem láphne (Hesych.), (thessal., kypr.) daúchna und dauchmós
(Nik. Ther. 94 Alex. 119), zusammen, doch sind die Entlehnungswege und die gemeinsame
mediterrane Quelle unbekannt (Walde-Hofm. l,775 f.; Frisk 1,353). - Nicht hierher
gehört mlat. baccalaureus <Träger des ersten akademischen Grades>
(A. Seybold 1,24), das über afrz. bachelier <junger Adliger, angehender
Ritter) (>engl. bachelor <Junggeselle>), aokz. Bacalar <junger Kerl>
usw. auf mlat. baccalarius (9. Jh.) <Besitzer eines Bauerngutes> zurückgeht
(die weitere Etymologie kann hier nicht diskutiert werden) und allenfalls ironisierend
an lat. bacca laurea <Lorbeerbeere> angelehnt wurde.
(Aus: Genaust, 2005, S.330)
nóbilis (Aeonium, Amherstia, Blandfordia, Chamaemelum, Citrus x
nobilis <King orange> usw.): lat. nobilis <edel, vornehm, aristokratisch;
vortrefflich>, so schon antik auf den Lorbeer (s. Laurus) bezogen; Benennung
je verschieden nach der prachtvollen Erscheinung der Blüten (z. B. Blandfordia,
Clivia, Odontoglossum) oder Früchte (Citrus), aber auch nach der tatsächlichen
oder vermeintlichen Heilkraft (Chamaemelum <Röm> Kamille> gegenüber
Hepatica), vielleicht auch nach der religiösen Verehrung wie bei lat. laurus
(Amherstia <Tohabaum>)
(Aus: Genaust, 2005, S.420)
- Literatur:
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- Vermeulen, N. Kräuter Enzyklopädie (S. 164). Nebel Verlag GmbH,
Eggolsheim
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- Genaust, H. (2005). Etymologisches Wörterbuch der Botanischen Pflanzennamen.
3. Auflage. Birkhäuser Verlag, Basel, Schweiz
- Internet:
http://www.naturideen.de/ Lorbeerblaetter-handverlesen-Naturideen-80110-v.html
http://www.pharmakobotanik.de/systematik/6droge-f/lauri-fo.htm
- Weiterführende Literatur:
- Asi, H. (1988): Gewürze als Arzneimittel
- Dressendörfer, W. (2003): Blüten, Kräuter und Essenzen. –
Thorbecke. Ostfildern
- Glatzl, H. (1968): Die Gewürze. Ihre Wirkungen auf den gesunden und kranken
Menschen
- Richardson, Mervyn [Hrsg.]; Gangolli, Sharat [Hrsg.]. The Dictionary of Substances
and their effects. - Royal Society of Chemistry. Cambridge
- Zeitschrift für Arznei- und Gewürzpflanzen. – Agrimedia. Bergen,
Dumme
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