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Muskat
- Name:
- Muskatnuss /-blüte
- Botanischer Name:
- Myristica fragrans
- Englischer Name:
- Nutmeg
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- Familie:
- Myristicaceae (Muskatnußgewächse)
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- Herkunft:
- Banda Inseln (Indonesien)
- Hauptanbauländer:
- Indonesien und
- Grenada
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- Heilwirkung:
- Gut bei starken Schmerzen, bei Rheuma und Muskelschmerzen. Öle wirken
nervenberuhigend und stimmungserhellend zugleich. Regt die Tätigkeit des
Gehirns an. Hilft bei Erkältungen, wirkt entzündungshemmend,
- antibiotisch und schleimlösend. Außerdem gegen Übelkeit,
- Schwindel, Durchfall, Ruhr und Blähungen.
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- Verwendeter Teil der Pflanze:
- Der Innere Kern (Nuss) und das Gewebe zwischen Fruchtfleisch und Kern
(Blüte)
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- Inhaltsstoffe:
- Ätherisches Öl, Phenylpropan-Derivate(Bsp.: Myristicin, Safrol,
Elemicin), Halluzinogene
- Allgemeine Infos:
- Die Blüte wird getrocknet und zu einem Gewürz verarbeitet, die Nüsse
dagegen werden in gemahlener Form verarbeitet und beispielsweise bei Gebäck
und Fleischgerichten verwendet. Die Blüten finden ihre Verwendung meist in
Suppen und Fisch- oder Geflügelgerichten, da sie deutlich milder sind.
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- Herkunft des Pflanzennamens:
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- Myrística <Muskatnußbaum>: Name von GRONOV. für
eine Gatt., deren wichtigste Art, der Muskatnußbaum (M. fragrans), den Europäern
selbst erst nach der Eroberung der Molukken (der Baum ist vor allem auf Halmahera
und den Banda-Inseln heimisch) durch die Portugiesen ab 1521 zögernd bekannt
wurde, während ihre als «Muskatnüsse» bezeichneten gewürzhaften
Samen schon in der 2. Hälfte des 11. Jh. erstmals sicher beschrieben und
zu Heilzwecken empfohlen werden (s. Müller 142). Sie werden in diesem Sinne
erwähnt bei Hild. phys. 1,21; caus. 168,5 u. ö. unter dem mlat. Namen
nux muscata (zu lat. nux <Nuß; Walnuß> und spätlat. muscatus
<moschusartig riechend>; s. den Artikel moschatus), nach dem Vergleich von
Form und Geruch der Samen, in anderen mlat. Quellen auch als (nux) myristica <
gr. myristikós <Salb(en)-, Parfüm-> (z. B. élaion myristikón
<Salböl>); das zu myrízein, smyrízein <salben, parfümieren>
und weiter zu gr. mýron < wohlriechendes Öl, Salbe, Parfüm>
(als ausgesprochenes Kulturwort doch eher entlehnt als aus einer idg. Wz. *smer-
<schmieren, reiben, salben> gebildet; Frisk 2,273); eine treffende Benennung
in Anbetracht des hohen Gehalts von Samen und Samenmantel an ätherischen
Ölen, vorwiegend Terpenen und Phenolen (Lex. Biol. 6,66). Der mlat. Name
geht wie aokzit. notz muscada (> frz. muscade, seit 12. Jh.) auf eine Lehnübersetzung
aus arab. gauzatun al-tib <Wohlgeruch der Nüsse> (zu gauz <Nuß>,
tib <Wohlgeruch, Duft>) zurück, da die Araber den Handel auch mit diesem
Gewürz und Heilmittel von den Molukken aus nach S-Europa (Montpellier, Salerno)
organisierten. Im 13. Jh. wurde auch die «Muskatblüte> (der Arillus
der Balgfrucht von M. fragrans) in Europa bekannt, und zwar unter dem afrz. Namen
macis <Macis> (zuerst 1256 bei dem aus Italien stammenden Aldobrandin de
Sienne), der aus lat. macir <eine rote Gewürzrinde Indiens> (Plin.
12,32; das Lemma fehlt bei Walde-Hofm.) mit Bedeutungswandel entlehnt ist. Vor
GRONOV. sind bot. Benennungen des Baumes selbst selten und unsicher, vgl. Myrtus
foliis odoris Nucis moschatae, cauliculis rubentibus, vulgo odore Citri, Herm.
434 (nach Schuyl.), wenn überhaupt Myristica gemeint ist, in den europ. Sprachen
dagegen belegt (z.B. frz. muscadier, 1701; Dauzat 483).
(Aus: Genaust, 2005, S.405 f.)
frágrans (Adenandra, Chlidanthus, Clerodendron, Clitocybe, Dracaena
usw.) <duftend>: lat. fragrans <duftend, wohlriechend> (zu fragrare);
meist bezogen auf die Blüten, aber auch auf die Fruchtkörper von Pilzen
(Clitocybe). - Vgl. fragans!
(Aus: Genaust, 2005, S.255)
- Pub Med:
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- Abstrakt
- Muskat
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- Abstrakt
- Muskat
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- Abstrakt
- Muskat
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- Literatur:
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- Vermeulen, N. Kräuter Enzyklopädie (S. 196). Nebel Verlag GmbH,
Eggolsheim
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- Genaust, H. (2005). Etymologisches Wörterbuch der Botanischen Pflanzennamen.
3. Auflage. Birkhäuser Verlag, Basel, Schweiz
Internet:
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- http://www.spice-up.com/gewuerze/muskat.php
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- http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/Myri_fra.html
Weiterführende Literatur:
- Asi, H. (1988): Gewürze als Arzneimittel
- Dressendörfer, W. (2003): Blüten, Kräuter und Essenzen. –
Thorbecke. Ostfildern
- Glatzl, H. (1968): Die Gewürze. Ihre Wirkungen auf den gesunden und kranken
Menschen
- Richardson, Mervyn [Hrsg.]; Gangolli, Sharat [Hrsg.]. The Dictionary of Substances
and their effects. - Royal Society of Chemistry. Cambridge
- Zeitschrift für Arznei- und Gewürzpflanzen. – Agrimedia. Bergen,
Dumme
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