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Schnittlauch

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Name:
Schnittlauch
Botanischer Name:
Allium schoenoprasum
Englischer Name:
Chive
 
Familie:
Zwiebelgewächse (Alliaceae)
Herkunft:
Zentralasien
Hauptanbauländer:
In allen gemäßigten Breiten, wild oder angebaut

Heilwirkung:
Wirkt magenstärkend, verdauungsfördernd, schwach abführend, blutdrucksenkend, harntreibend,
schleimlösend, antibakteriell, lindert Blähungen
und hat eine positive Wirkung auf die Blutgefäße.
Verwendeter Teil der Pflanze:
Alle oberirdischen Pflanzenteile
 
Inhaltsstoffe:
Vitamin A, B und C
Allgemeine Infos:
Schnittlauch lässt sich als Küchenkraut auch im Topf anbauen und ist mit das ergiebigste Küchenkraut des Landes.
 
Herkunft des Pflanzennamens:
 
Allium <Lauch, Knoblauch>: lat. allium, älter alium, aleum <Knoblauch> (seit Plaut.), ursprüngl. in Rom und im übrigen Italien (vor allem in Lukanien als Bestandteil der Knoblauchwurst) wie im Orient beliebtes Würz- und Nahrungsmittel, aber schon im l. Jh. v. Chr. von kultivierten Römern verabscheut (vgl. Hör. epod. 3; Ziegler 3,517) und von Märe Aurel im 2. Jh. n. Chr. sogar zum Anlaß judenfeindlicher Äußerungen genommen (Zitat bei Hehn 196). Die Etym. ist jedoch ungeklärt (Walde-Hofm. 1,30); am ehesten erscheint Entlehnung aus einer Sprache Süditaliens: Plautus stammte aus Messapien und beherrschte noch die dortige idg. Sprache, von der jedoch nur geringe Spuren erhalten sind
(Aus: Genaust, 2005, S. 51)

schoenóprasum (Allium) <Schnitt-Lauch>: Artepitheton von L., vorlinn. als Porrum sectivum et Schoenoprasson quibusdam, J. Bauhin II 19,533 = Cepa sectilis juncifolia perennis, Moris. Hist. 2,383, < gr. schoinóprason <Schnitt-Lauch> (s. Gams 1,923), zu schoinos (s. Schoenus) und práson <Lauch, Porree, Schnitt-Lauch> (s. Porrum); nach den dünnen, stielrunden Stengeln und Laubblättern, die denen der Gatt. Juncus ähneln.
(Aus: Genaust, 2005, S. 567)



Pub Med:
 
Abstrakt - Schnittlauch
 
 
Literatur:
  • Vermeulen, N. Kräuter Enzyklopädie (S. 37). Nebel Verlag GmbH, Eggolsheim
  • Genaust, H. (2005). Etymologisches Wörterbuch der Botanischen Pflanzennamen. 3. Auflage. Birkhäuser Verlag, Basel, Schweiz
  • Internet:

  • http://de.wikipedia.org/wiki/Schnittlauch
  • http://www.kraeuter-almanach.de/kraeuter/schnittlauch.htm
  • http://www.obst-gemuese.at/product/pages/schnittlauch
  • Weiterführende Literatur:

    • Asi, H. (1988): Gewürze als Arzneimittel
    • Dressendörfer, W. (2003): Blüten, Kräuter und Essenzen. – Thorbecke. Ostfildern
    • Glatzl, H. (1968): Die Gewürze. Ihre Wirkungen auf den gesunden und kranken Menschen
    • Richardson, Mervyn [Hrsg.]; Gangolli, Sharat [Hrsg.]. The Dictionary of Substances and their effects. - Royal Society of Chemistry. Cambridge
    • Zeitschrift für Arznei- und Gewürzpflanzen. – Agrimedia. Bergen, Dumme


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