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Verarbeitung und Produktion
 Die weitere Verarbeitung geht unterschiedliche Wege, je nach Technisierungsgrad der Region. Direkt nach der Ernte muss das geerntete Material haltbar gemacht werden. Dafür werden zunächst die gröberen Stiele entfernt. Dann werden die Blätter bei mehreren hundert Grad etwa 90 sec. lang erhitzt. Dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen. Ganze Äste können durchs Feuer gezogen oder kleine Zweige in offenen Drahtkörben über dem Feuer erhitzt werden. Diesen Vorgang nennt man "Zapekieren". Dem Material wird in diesem ersten Vorgang bis zu 40% Wasser entzogen. Gleichzeitig werden Enzyme im Blatt zerstört, so dass der natürliche Zersetzungsprozess gebremst wird.
Danach folgt der nächste Trockenvorgang, wobei der Wassergehalt der Blätter auf bis zu 5% sinkt. Die Blätter werden auf speziellen Trockenrosten bis zu mehreren Stunden heißem Rauch ausgesetzt. Je nach Trocknungszeit ergibt sich unterschiedliches Material.
Anschließend wird die Rohmate zerkleinert und von den Stengeln befreit, je nach Qualität mehr oder weniger gründlich. Dieses Zwischenprodukt wird dann in Lagern fermentiert, wo die Mate reift und ihr spezifisches Aroma entwickelt. In der Regel wird die Mate zum Abschluss noch gemahlen. Dann kann weiter gemischt, geröstet und verpackt werden, je nach dem welches Produkt hergestellt werden soll. Aus der unterschiedlichen Lagerungszeit, dem Mischungsverhältnis der getrockneten Blätter, der Sortierung und dem Grad der Zerkleinerung ergeben sich unterschiedliche Produkte, die entweder exportiert werden oder für den regionalen Verbrauch gedacht sind. Die Palette reicht von geröstetem Mate über Mate ohne Zweigstücke, Trockenextrakten, lösliche Instantprodukte bis hin zu Matepastillen. Tassenfertige Portionen sind manchmal auch mit anderen Kräutern und Geschmäckern gemischt.
Inhaltsstoffe und Wirkungsweise
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