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Sekundäre Pflanzenstoffe im Winter Saunabaden im Winter Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs entwickelt

Sekundäre Pflanzenstoffe im Winter

Obst und GemüseHeutzutage ist es kein Problem mehr auch im Winter frisches Obst und Gemüse zu erhalten. Das ist nicht nur lecker, sondern sorgt auch im Winter für eine ausreichende Versorgung mit essenziellen Spuren- und Mengenelementen, Vitaminen und den wichtigen sekundären Pflanzenstoffen.

Sekundäre Pflanzenstoffe haben, „nebenbei“ sorgen sie auch für die Farben im Gemüse (z.B. Carotinoide) oder auch für das Aroma (z.B. Polyphenol), eine gesundheitsfördernde Wirkung. Gesundheitsfördernde Wirkungen sind zum Beispiel die Senkung des Risikos für Herz-Kreislauf-Krankheiten und für bestimmte Krebserkrankungen. Durch einen hohen Verzehr von Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Nüssen wird auch die Aufnahme von sekundären Pflanzenstoffen erhöht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. ( DGE) schätzt eine tägliche Aufnahme von bis zu 1,5 g sekundärer Pflanzenstoffe. Leider kann nach heutigem Erkenntnisstand noch keine Empfehlung für eine Zufuhr von sekundäreren Pflanzenstoffen herausgegeben werden, vor allem weil das Zusammenspiel der verschiedenen sekundären Pflanzenstoffe in Kombination mit weiteren Inhaltsstoffen wichtig ist. Eine Einnahme von isolierten Verbindungen hingegen kann sich sogar negativ auswirken, daher wird von ihnen als Nahrungsergänzungsmittel abgeraten.

Sekundäre Pflanzenstoffe lassen sich in acht verschiedene Klassen einteilen: Carotinoide, Phytosterine, Saponine, Glucosinolate, Polyphenole ( Phenolsäuren & Flavonoide), Monoterpene, Sulfide und Phytoöstrogene (Hinweis: Links führen zum Institut für Ernährungsphysiologie).

Wie viele sekundäre Pflanzenstoffe in einzelnen Lebensmitteln enthalten sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab (z.B. Umweltbedingungen, Lagerung und Zubereitung). Daher kann die Einnahmemenge an sekundären Pflanzenstoffen nur geschätzt werden und Tabellen über Nährwerte dienen nur als Anhaltspunkte. Des Weiteren ist die Aufnahme von sekundären Pflanzenstoffen im Körper unterschiedlich, da auch hier verschieden Faktoren eine Rolle spielen (z.B. Darmflora).

Weitere Informationen zu sekundären Pflanzenstoffen mit deren finden Sie im Special „ Sekundäre Pflanzenstoffe“ der Bad Heilbrunner Gesundheitsdatenbank.

Quelle: DGE e.V.: Obst und Gemüse haben immer Saison, URL: http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=683 [29.12.2006]


Saunabaden im Winter

SaunabottichBesonders jetzt, währen der kalten und nassen Winterzeit ist Saunabaden ein richtiger Genuss. Aber nicht nur das, denn Sauanbaden stärkt das Immunsystem, baut Stress ab und ist gut für die Haut.

Während eines heißen Saunaganges vermehren sich die Leukozyten ( Wikipedia) und die Aktivität der T-Lymphozyten ( Wikipedia) wird erhöht. Dieses ist von Bedeutung, da diese Prozesse im Körper wichtig im Kampf gegen Erkältungs- und Grippeviren sind. Somit werden die Abwehrkräfte des Körpers gestärkt und beugen Infektionskrankheiten vor. Durch die anschließende Abkühlung verengen sich die Blutgefäße wieder, diese Abwechslung zwischen Erweiterung und Verengung stärkt den Körper gegen Wetter- und Temperaturschwankungen.

Ein weiterer durch die Hitze bedingter Effekt ist das Erweitern der Blutgefäße und der damit verbundenen besseren Durchblutung. Neben eines Anstiegs der Pulsfrequenz, gleich einer sportlichen Betätigung, gibt es auch einen positiven Effekt für die Haut. Er sorgt für ein schöneres Hautbild und wirkt sich positiv bei Akne und Schuppenflechte aus.

Bedingt durch die Hitze fängt der Körper an zu Schwitzen und sondert Schweiß ab. Neben der damit verbundenen Kühlung der Haut werden auch zahlreiche Substanzen aus dem Körper geschwemmt (z.B. Nikotin, Alkohol, …). Geht man direkt nach einer sportlichen Betätigung in die Sauna, so wird einem Muskelkater vorgebeugt.

Neben den positiven Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, auf Stoffwechsel- und Immunvorgängen und auf die Hormonausschüttung befeuchtet das Saunabaden die Atemwege und steigert die Abgabe von Schleim in den Bronchien. Hiervon profitieren vor allem Personen mit chronischer Bronchitis und Asthma.

Quelle: Onmeda.de: Sauna, URL: http://www.onmeda.de/aktuelles/monatsthema/0501_winterwellness/sauna.html?p=2 [29.12.2006]


Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs entwickelt

SpritzeIn Deutschland erkranken jährlich bis zu 6.500 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, 1.800 Krankheitsverläufe enden tödlich. Bei 100.000 Frauen werden Vorstufen zu bösartigen Tumoren diagnostiziert, die operativ entfernt werden. Nun gibt es eine Impfung, die aus drei Spritzen besteht und deren Kosten von ca. 500,- Euro einige Kassen nun übernehmen. Geimpft werden Mädchen im Alter zwischen 11 und 18 Jahren.

Als Auslöser für Gebärmutterhaltkrebs sind seit den 1980er Jahren die Warzenviren bekannt, wobei bis heute rund 100 verschiedene Papillomviren (HPV, siehe Wikipedia) bekannt sind. Hiervon befallen 40 die Schleimhaut und von denen sind 13 krebsauslösend. Als Auslöser von 70 % aller weltweiten Fälle von Gebärmutterhalskrebs gelten nur zwei, der HPV-16 und HPV-18.

Als Ansteckungsweg für die Viren gilt der Geschlechtsverkehr. Die betroffenen Frauen merken davon nichts. Bis zu zwei Drittel aller Frauen werden mit einem HPV-Virus infiziert, wobei in den meisten Fällen das Immunsystem die Viren abtötet. Bei einem Teil der betroffenen Frauen versteckt sich aber das Virus, welches dann nach Jahren Krebsvorstufen oder sogar Krebs auslösen kann.

Während der Entwicklung des Impfstoffes wurde an 20.000 Frauen, im Alter von 16 bis 26 Jahren, dieser Impfstoff getestet. Keine dieser Frauen erkrankte an einer Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs. Daher wird eine weltweite Impfung befürwortet, so dass die weltweite Zahl von jährlich 500.000 Gebärmutterhalskrebserkrankungen gesenkt werden kann. Als Impfzeitpunkt für Mädchen gilt der Zeitpunkt vor dem Kontakt mit dem Virus, also vor ersten Sex-Erfahrungen. Jungen sollten auch geimpft werden, so dass sie den Keim der Viren nicht weiter verbreiten können.

Aktuelle Informationen zum diesen Thema finden Sie beim Deutschen Krebsforschungszentrum.

Quelle: Vitanet.de: Erste Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, URL: http://www.vitanet.de/aktuelles/Themen-Specials/20061207-Erste-Impfung-gegen-Gebaermutterhalskrebs/ [29.12.2006]


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